Ich hab ganz prima in meinem Fußbodenbett geschlafen. Aber um 3 Uhr wollte ich doch nach oben ins Bett. ;-)

Weil es quasi auf dem Rückweg lag, haben wir einen Abstecher zum Kloster Børglum gemacht.

Die Holländerwindmühle steht auf einem Hügel gegenüber des Klosters. Dort wurde früher das Korn gemahlen.

Die Flügel stehen seit dem Tod des Freiheitskämpfers Michael Rottbøll im September 1942 in Kreuzstellung.

Die Klostermühle und ein Wahnsinnsblick über die Felder.

Blick auf die Mühle vom Parkplatz aus.

Tolle Treppenstufen!

Das Gebäude scheint zuletzt einen Gastronomiebetrieb beherbergt zu haben. Schade, daß dort nichts mehr ist.

Blick vom Kloster aus.

Das Kloster Børglum bei Wikipedia. Und die Webseite des Klosters.

Man betritt die Anlage durch den Klostershop, die Boutique. Es wurde ungefragt daraufhingewiesen, daß ich den Kinderpreis bezahle und die Begleitperson frei ist, sofern wir einen Ausweis haben. Außerdem wurde uns erlaubt, mit dem Rolli bei Bedarf über den Rasen zu schieben, wenn das einfacher ist, als übers Kopfsteinpflaster und der Weg zur Behindertentoilette wurde beschrieben. Ein ganz aufmerksamer Service.

Da sind die Waschräume drin!

Die Kirche, genannt "Dom".

Während meine Eltern sich die Kirche und die Gebäude angeschaut haben, wurde ich abgestellt, wie ein alter Koffer. ;-)

Die sind übrigens käuflich zu erwerben.

Der eine kostet 5.500 Kronen, der andere 6.500 Kronen.

Blick vom Innenhof auf die Ländereien.

Die Küche.

Der Vorratsraum.

Wäschemangel.

Im langen Nebengebäude befindet sich eine Ausstellung mit Kleidern und Kinderspielzeug.

An der Stirnseite der Kirche befindet sich das Grab von Michael Rottbøll und der Kräutergarten des Klosters.

Elefanteling oder Mammutling?

Vor der Rückfahrt gab es noch einen Besuch im Café Vognporten, das vor sechs Jahren im August 2013 eingeweiht wurde.

Drinnen und draußen ist man dort gut aufgehoben.

Und so stilvoll wie hier kann man nirgendwo ein Danske Pisseling machen. ♥

Louis Vuitton-Tasche statt Koffer. :-) 9.500 Kronen

Bei Mutti hat es nur für ein Tuch gereicht für 149 Kronen:

Um kurz vor zwölf brachen wir auf und waren mit einigen kleinen Staus um kurz vor sieben zuhause.

Das war ein ganz schöner Ritt für vier Tage, es hat sich trotzdem gelohnt!

Auf der Rückfahrt von Köln entstand spontan die Idee, statt nach Friedrichstadt oder Kappeln zu fahren (mit einer Übernachtung), doch einfach kurz ca. 520 km einfache fahrt zu Muttis Leuchtturm zu fahren, der ja ab dem 14.8. gesperrt und im Oktober ins Landesinnere "verschoben" wird. Gesagt getan, Ferienhäuser bekommt man in der Hochsaison natürlich nicht für drei Übernachtungen, aber ein Hotel- bzw. Motelzimmer, das auch bezahlbar ist. Auf nach Lønstrup!

Visitnordjylland.de

Kurz vor 9 Uhr starteten wir gen Norden. Auf dem Autohof in Flensburg wurde ein letztes Mal LPG getankt, das man in Dänemark nicht bekommt. Zumindestens sind wir an keiner einzigen Tankstelle mit LPG vorbeigekommen. Und dann ging es auch schon über die Graense.

MIttagspause für mich. Das Wetter ist erstaunlich gut.

Der Danebrog.

Nach knapp 500km geradeaus fahren haben wir die Autobahn verlassen und sind an diesem entzückenden Hof vorbeigekommen.

Ein Stück weiter auf der Landstraße taucht die Wanderdüne Rubjerg Knude, die sich zwischen Lønstrup und Løkken erstreckt, auf der linken Seite auf! Diese Landschaft hinter dem Kornfeld ist irgendwie unwirklich.

Kurz vor 15 Uhr erreichten wir unsere Unterkunft. Ein Motel, angeschlossen an "Egelunds Camping". Bettwäsche und Handtücher haben wir mitgebracht.

Die Etagenbetten konnte man ausklappen. Sehr praktisch, da das untere Bett quasi auf dem Boden war und ich da nicht rausfallen kann. Das obere Klappbett haben wir an der Wand gelassen.

Nach dem Auspacken ging es in den Ort, vorbei an diesem kleinen freundlichen Zeitgenossen.

Hoffentlich hat der Zaun kein Loch! :-p

Überall Kunsthandwerk (Töpfereien, Glasbläser, Galerien, Schmuckdesigner).

Papa hat schnell Kronen am Geldautomaten geholt und Mutti und ich haben uns bei Kera-Moda einen Platz gesichert, bevor dort ab 18 Uhr Livemusik gespielt wurde.

Dort gibt es wunderschöne Töpferware.

Sonne.

Papas Torte mit Schoko und Nougat.

Mutti hatte Himbeercreme.

Leider war das tolle Geschirr mit der Düne ausverkauft.

Ab zum Meer bzw. auf die Steilküste. Blick zurück auf die Kirche von Lønstrup und das Kunstcafé.

Vorbei an einem wunderschönen Streifen mit Wildblumen.

Blick von der Steilküste Richtung Leuchtturm.

Blick aufs Meer.

Mißglückter Versuch eines Selfies.

Das gibt nachher bestimmt einen schönen Sonnenuntergang.

Falls übrigens mal jemand ein tolles Ferienhaus mit Meerblick sucht - dieses hier haben Freunde im Frühling 2019 bewohnt und waren sehr zufrieden! Es liegt ein Stück nördlicher.

Rückweg.

Obwohl man als Ostholsteiner/Lübecker das Brodtner Steilufer kennt, ist es doch faszinierend, wie sich das Meer mit den Herbststürmen vorarbeitet.

 

Mit dem Auto haben wir die Gegend weiter erkundet und sind zur Mårup Kirke gefahren bzw. zum Parkplatz, an dem noch der Friedhof liegt, nach dem die Kirche abgebaut wurde.

Mårup Kirke bei Wikipedia

Mårup Kirke bei Meermond.de

Der Friedhof.

Zum Abendessen sind wir ins Mama Rosa gegangen, damit ich meinen Teller Nudeln bekomme. Sicherlich kein kullinarischer Hochgenuß, mir hat es aber geschmeckt und die Pizzen meiner Eltern waren auch okay.

Mutti hat uns anschließend zuhause abgeliefert und ist nochmal rumgefahren. Sonnenuntergang um 21.15 Uhr.

 

Tell me why I don`t like mondays...

8.50 Uhr Zahnarzt.

Ist das eigentlich ein T-Shirt oder ein Schlafanzugoberteil? Und woran erkennt man den Unterschied?

Meine Zahnärztin ist sehr zufrieden mit mir. Ich habe gut gepflegte Zähne. Alles schick.

Auf dem Weg nach Köln hab ich den 7 4 er verloren.

Zahnarzt - einkaufen - 12 Uhr Krankengymnastik - 16.15 Uhr Logopädie. Tell me why I don`t like mondays...

 

 

 

Papas Ausweis ist abgelaufen und während er um 9 Uhr seinen Termin im Bürgerbüro in der Dr.-Julius-Leber-Straße hatte, hatte der Blitzer auch schon ausgeschlafen und fuhr zur Arbeit. Der wohnt und schläft da anscheinend auf dem Hof. Onkel Lars hat ihn nachmittags in der Richard-Wagner-Straße bei der Arbeit gesehen.

Von dort ging es zur Uniklinik. Um 10 Uhr war mein EEG-Termin, um 11 Uhr ein Arztgespräch angesetzt, aber erstmal Blutdruck messen:

Finde den Fehler ;-)

Beim EEG habe ich zwar nicht geschlafen, war aber relativ ruhig und habe es über mich ergehen lassen.

Pathologisches Wach-EEG mit Spike-Wave-Variantenmuster passend zur epileptologischen Diagnose eines Lennox-Gastaut-Syndroms.

Fertig. Ich hatte auch keine Lust mehr.

Im April fand die Anpassung der Medikation (Inovelon) statt, da die Anfälle mittlerweile die Lebensqualität deutlich beeinträchtigen, da ich mich dabei teilweise auch verletze. Unter Anpassung der Medikation hat sich keine Verbesserung ergeben. Eine weitere Erhöhung des Inovelon ist bei bereits ausgereizter Dosis nicht zielführend. Die Ärztin hat daher vorgeschlagen, Lamotrigin einzudosieren, nach Aufklärung der möglichen Nebenwirkungen, insbesondere über die Gefahr von allergischen Hautreaktionen bei zu schneller Eindosierung. Das Lamotrigin 5mg ist alle 2 Wochen um weitere 5 mg steigern bis zu einer Dosis von vorerst 30 mg.

Aufdosierungsplan:

1.-2. Woche = 5mg

3.-4. Woche = 10mg

5.-6. Woche = 15mg

7.-8. Woche = 20mg

9.-10. Woche = 25mg

11.-12. Woche = 30mg

Das Lamotrigin soll morgens gegeben werden, da es Schlafstörungen verursachen kann. Vielleicht bin ich als positive Nebenwirkung tagsüber in der Schule wach und Schlafe nachts? Abends soll ich es auf keinen Fall bekommen. ;-)

Da wir schonmal auf der Ecke waren, haben wir gleich meinen Tripp Trapp-Hochstuhl bei Louißa abgeholt. Ich hab ihr den ja vor etlichen Jahren ausgeliehen und sie will ihn nicht mehr.

Louißa wohnt neben Lübecks großartigster Bäckerei! Die wohl einzige Bäckerei, die noch Kaffeebrot verkauft!♥

Unsere erste "richtige Urlaubswoche" bricht an, wobei "Urlaub" zu definieren ist. Mutti hat bei etlichen Terminvereinbarungen immer munter gesagt: "Ach, lassen Sie uns das doch nicht nach Feierabend machen, sondern morgens in den Ferien." Wenn man das oft genug sagt, hat man ordentlich Termine am Hacken. Super gemacht, Mutti!

Mutti hat Papa und mich direkt nach der Chemo abgeholt, damit wir rechtzeitig um halb elf bei der Kinderorthopädin ankommen. Verspätungen bei dem Termin sind nicht drin, da ab halb zwölf der nächste Termin folgt und wir zuhause sein müssen. Wir waren deutlich vor der Zeit dran (Chapeau!) und um 10.30 Uhr schon wieder fertig. Klasse!

Die Orthopädin war soweit zufrieden. Meine Hüfte mach klinisch einen guten Eindruck. In einem Jahr soll ich wieder vorgestellt werden, dann mit Röntgenbild der Hüfte und um auch ein Auge auf meine Wirbelsäule zu haben. Ich sitze immer so schief, daß alle denken, ich hätte eine Skoliose. Dabei kann ich so schön aufrecht und grade sitzen. Und das soll natürlich auch so bleiben!

Auf dem Weg zum Auto kamen wir an diesem interessanten Erker vorbei.

Kaum zuhause kam auch schon der Pflegedienst zum vierteljährlichen Pflegeberatungseinsatz. Unser Haß-Termin.

Dafür fiel die Logo nachmittags aus und es gab lecker Rührei mit Pfifferlingen zum Abendbrot.

Letzte Runde! Wir waren Gott sei Dank um 8 Uhr dran. Es ist toll, daß die Therapieplanung wirklich immer darauf achtet, daß die Teilnehmer mit den weitesten Anreisen zuerst dran sind und die, die um die Ecke wohnen im Verlauf des Vormittags.

Wir haben zuerst obligatorisch Galileo geturnt, dieses Mal mit Spiegel.

Im Anschluß haben wir noch das Stehen geübt.

Um 8.50 Uhr waren wir fertig, haben die Taschen aus dem Zimmer geholt, das Auto gepackt und dann: Tschöö Köln!

Um 9.20 Uhr mußten wir erstmal tanken. Das war gar nicht einfach, LPG in ein total warmes Auto zu bekommen... Ich habe viel geschlafen. Ab Münster wurde die Fahrt echt ätzend. Baustellen, Staus.

Ein Bär, ein Einhorn und ein Dackel. Mutti dachte zuerst, sie hätte einen Sonnenstich! ;-)

Kurz vor Hamburg wurden 30 Kilometer Stau angezeigt. Tatsächlich war es nur noch zähfließend und ein kurzer Stau.

Um 16.15 Uhr rollten wir auf den heimischen Hof. Papa hat schon mal ein paar Taschen hochgebracht, Mutti Pipi gemacht und dann mußten wir nochmal schnell ein paar Sachen einkaufen.

Und weil Mutti uns so gut gefahren hat, hat Papa ein Nduja-Herz für sie gebastelt. :-)

Mutti war sehr gerührt!


Blogbeitrag zu "Auf die Beine" bei Amelie Wundertüte HIER

Papa schmeißt morgens gegen halb sechs immer die Kaffeemaschine oben in der Küche an und bringt Mutti einen Kaffee ans Bett. Sehr lieb von ihm! ♥

Der Plan für den vorletzten Tag:

08:00 - 09:15 Uhr - Galileo und Physio

09:50 - 10:00 Uhr - Bescheinigungen an der Anmeldung abholen

10:30 - 11:00 Uhr - Innowalk

11:40 - 11:50 Uhr - Abschlußgespräch Arzt

11:50 - 13:05 Uhr - Galileo und Physio

13:10 Uhr - Mittagessen

15:20 - 15:45 Uhr - Galileo

16:00 - 17:00 Uhr - Offene Sportgruppe zum Kennenlernen (freiwillig)


Erste Runde Galileo und dann in den Mustang!

7 Schritte hab ich gemacht! Vorbei am BVB-Rolli. ;-)

Nach der kurzen Pause, gibts die Orthesen wieder an. Mach das ja richtig, Papa!

Der Innowalk ist gewöhnungsbedürftig. Beim nächsten Aufenthalt soll ich statt des Innowalk ein anderes Gerät ausprobieren.

2. Runde Galileo. Ich hab mich anschließend schlafend gestellt. Die Therapeutin wollte die Physio schon abbrechen, aber Mutti wollte nicht. Sie hat eine kurze Pause vorgeschlagen und meinte, daß ich nur anstrengenden Übungen entgehen will. Und als sie es sagte, konnte ich ein dickes Grinsen nicht verbergen.

Also keine Pause, sondern raus und mit dem Wasser spielen.

Ich hab gestanden und Papa gespielt.

Nachmittags hab ich nochmal Galileo geturnt. Die Therapeutin fand den Einbeinstand für mich überhaupt nicht geeignet und hat wunderbar demonstriert, daß ich die Pomuskeln überhaupt nicht anspanne, sondern nur in den Gelenken hänge. Auf die freiwillige Turnstunde haben wir verzichtet.

Und in die Stadt sind wir auch nicht mehr gefahren. Es war so warm. Wir hatten alle keine Lust auf volle öffentliche Verkehrsmittel, in denen man dicht gedrängt steht und anschließend heißen Asphalt im Wechsel mit klimatisierten Geschäften, in denen arktische Temperaturen herrschen.

Um zehn vor neun starteten wir nach Köln. Wundersamerweise war die A1 gut zu fahren, es gab keine nennenswerten Störungen, nur hübsche Autos, die Mutti erfreuten.

Ich hab fast die ganze Zeit geschlafen.

Auf einmal hab ich jedoch tierisch angefangen zu weinen. Mutti steuerte sofort einen Rastplatz an und meine Eltern versuchten, mich zu beruhigen, was aber kaum gelang.

Zufällig stellte Mutti fest, daß mir ein Backenzahn (links unten, der Erste nach dem Eckzahn) abhanden gekommen ist. Ob das der Grund war für meinen Ausbruch?

Bei der Gelegenheit hab ich gleich ne frische Büx und was zu essen bekommen und Mutti konnte sich noch schnell den Trailer ansehen, den sie vorher schon überholt hatte. ♥

Und der roch von innen so gut!

In Köln angekommen dann der Schock! Unser schönes Café Pascher ist zu. Ach menno.

Winterpause? Kölner Stadtanzeiger vom 26.3.2019.

Geschlossen! Kölner Stadtanzeiger vom 8.5.2019.

Nachfolger. Express vom 28.6.2019.

Um kurz vor drei waren wir im Queen Rania Center/UniReha Köln und haben unser Zimmer im ersten Stock des Neubaus bezogen.

Parkplatz vor der Tür. Juhu!

Wir richten uns häuslich ein.

Abends sind wir zu "unserem" Italiener gegangen.

Ich hab einen Teller Penne all Arrabiata bekommen.

Lecker.

Aperol ♥

Fertig. Jetzt guck ich zu.

Vorspeise.

Pizza für Papa.

Penne mit Salsiccia und Pfifferlingen für Mutti.

Mascarponecreme mit Erdbeeren.

Und noch ein Dolci! 

Vater zum Sohn (am Nachbartisch): Guck mal, ein Tesla!

Auf dem Weg nach Hause fanden wir noch einen Maibaum.

Meine Blutwerte sind da und Mutti hat nochmal beim Kinderarzt angerufen und sie sich erklären lassen.

Gamma GT ist diskret erhöht, was aufgrund der Epilepsiemedikamente, die ich bekomme, "normal" ist. Verändert hat sich der Wert nicht. Insofern ist das unproblematisch.

Mein Schilddrüsenwert ist i.O.

Der Spiegel vom Topiramat ist gut. Das Inovelon könnte man sogar noch steigern. (Normalerweise bestimmen wir den Spiegel dieser beiden Epilepsiemedikamente nicht. Ausnahmsweise möchte die Neuropädiaterin aber zum nächsten EEG mal einen Spiegel haben.)

Der Vitamin D-Wert ist leicht auffällig.Wäre mein AP-Wert (was das auch immer ist => Apothekenumschau erklärt die alkalische Phosphatase) sehr hoch, müßte man Vitamin D geben. In der Gesamtbetrachtung ist das aber nicht erforderlich. Sonne schadet uns Norddeutschen generell nicht (wobei zu viel Sonne das Hautkrebs-Risiko steigert) und ich darf gerne Fisch essen, insbesondere Räucherfisch, zum Beispiel geräucherte Makrele. Und Mango und Avocado.


Sonne haben wir bei unserem Ausflug gleich erledigt. Wir waren erst in Niendorf, sind dann aber nach Timmendorf weitergefahren, so daß wir durch die längere Fahrzeit auch erst um drei zurück in der Schule waren.

Und prompt hab ich mir den ersten Sonnenbrand meines Lebens eingefangen.

Der Sonnenbrand hat mich aber nicht weiter gestört... * / **

So ein Strohhut wäre aber was für mich. Der ist ja sehr dekorativ.


 * So ein Sonnenbrand ist natürlich nicht erstrebenswert, am nächsten Tag war jedoch nichts mehr zu sehen.

** Ich hatte 50er-Sonnencreme dabei, Sonne und Wind wurden wohl leicht unterschätzt.

Ich wurde um halb drei aus der Ferienbetreuung abgeholt und wir sind nach Hamburg gefahren. Erstaunlicherweise kamen wir gut durch und haben sogar einen Parkplatz direkt vor der Tür gefunden. Papa fragte Mutti nämlich kurz vor der Ankunft, ob sie sich denn schon einen Parkplatz gewünscht hat und zack - Wunsch erfüllt. Und sogar neben einem tollen Nachbarn! (Den hat Mutti gestern auf der A20 bewundert - und heute parken wir neben ihm. ♥)

Den Organisatoren der Beachvolleyball-Weltmeisterschaft in Hamburg am Rothenbaum kann man nur ein großes Kompliment machen. Der Umgang mit Rolli-Fahrern ist beeindruckend!

Wir wurden sofort durchgewunken, doch bitte den direkten geraden Weg zu nehmen und nicht den kurvenreichen Weg durch die Absperrgitter. Die Taschenkontrolle war sehr freundlich und auf dem Veranstaltungsgelände wurden wir am Platz 2 sehr zuvorkommend behandelt. Wir wurden direkt ans Spielfeld gesetzt und uns wurden noch zwei extra Stühle gebracht. 1a. Und alle (ausnahmslose alle!) waren freundlich. hilfsbereit und haben mich angelacht und mit mir rumgeschäckert.

In solchen Momenten fragt Mutti sich immer, warum so viele auf Facebook berichten, sie würden angestarrt werden, blöde Sprüche kassieren oder keine Hilfe bekommen.

Oma Garten, Tante Dinkelstange und Luigi saßen uns gegenüber.

Falsche Blickrichtung! ;-)

Die Glücksschweine waren auch dabei.

Leider sind Leonie und ihre Partnerin gegen die Schweizerinnen ausgeschieden. :-(

Wir wollten uns dann noch ein Spiel auf dem Centercourt ansehen. Und auch da gab es wieder eine große Hilfbereitschaft, bei der Frage nach dem Zugang.

Mutti und ich wurden auch reingelassen. Die anderen mußten sich anstellen und es war rappelvoll.

Die Lautstärke war unerträglich. Fand Mutti und ich auch. Ich hab mir von der ersten Sekunde an die Ohren zugehalten. Wir sind daher nach 10 Minuten wieder gegangen.

Leonie gab noch Autogramme und wir haben uns auf den Weg nach Hause gemacht.

Und Mutti wüßte gerne, wo es diese coole Tasche gibt!?

Das war ein schöner kurzer Ausflug!

Spiegel

Sport1

Als meine Friseurin ihren Salon noch in der Rothenbaumchaussee hatte und ich regelmäßig auf dem Weg zu Besprechungen in Würzburg einen Abstecher dorthin gemacht habe, bin ich immer vom Hauptbahnhof mit der U1 zur Hallerstraße gefahren. Dort fiel mir schon damals am südlichen Ausgang des U-Bahnhofes der kleine Buchladen auf. Heute bin ich endlich mal drin gewesen.

Der kleine Pavillion wurde 1948 als Freundschaftsdienst an der damaligen Inhaberin vom Architekten Werner Kallmorgen entworfen, bevor er den Kaispeicher A, das Spiegelhochhaus und das Thaliatheater (neu) entwarf. Kaispeicher A kennt man ja, nee? Der Unterbau der Elphi... ♥

Zurück zur Bücherstube:

Ein kleines helles, rechteckiges Gebäude aus Holz und Glas; die Fassade zur Straße ist ein von kräftigen Sprossen geteilter Glaskörper, der den Inhalt des Ladens zeigt. Das Dach kragt leicht vor. Ein Gebrauchsgegenstand von vollendeten Proportionen, funktionstüchtig bis heute. Es befand sich rechts und links vom Gebüde ein extra entworfener weißer Zaun, der verrottet war und entfernt werden mußte.

(Quelle: Manfred Sack "Die feinen Fünfziger - vergessene Häuser", 1990; Postkarte der Bücherstube von 2009)

Die Bücherstube Stolterfoht in der Rothenbaumchaussee 100 ist ein Kleinod und die Beratung excellent. Ein Traum für jeden Bücherliebhaber!

Artikel im Abendblatt "Hamburgs kleinster Buchladen in Not"

Artikel im Abendblatt "Eine Arche für gute Bücher"

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Vor zwei Jahren erzählte mir ein befreundeter Kollege, daß er mit seinem schönen Ford in Glücksburg war und dort in einer sehr schönen Pension namens "Schmucke Steed" untergekommen ist. Er war dort gelandet, weil eine Lehrgangskollegin von uns die Unterkunft empfohlen hatte. Ihr Mann ist mit dem Betreiber befreundet. Da mir der Internetauftritt zusagte, verschenkten wir einen Übernachtungsgutschein an die Dinkelstangen, die dort auch sehr zufrieden waren.

Und nun war ich auch endlich dort und bin begeistert!

Aufgrund meines Klumpfußes hatte ich um ein Zimmer ohne viel Treppensteigen gebeten, woraufhin ich von einem deutlich teureren Zimmer sogar in ein günstigeres im Erdgeschoß umgebucht wurde. Das hatte zwar kein Doppelbett, dafür jedoch zwei sehr gute Einzelbetten!

Einziges Manko: Der Blick fehlt - aber ich wurde ja vorgewarnt.

Der Frühstücksraum sieht toll aus und das Langschläfer-Frühstück am nächsten Tag war wunderbar. Selbstgemachte Marmeladen, selbstgemachtes Müsli, leckeres Brot, keine abgepackte Plastikwurst, auf Wunsch ein Rühr-, Spiegel oder gekochtes Ei.

Und an den Bodenfliesen kann man sich nicht satt sehen!

Die Terrasse mit Blick auf die Förde. Gegenüber ist Dänemark.

Die drei kleinen Mosaikfenster gehörten zu meinem Zimmer.

Mosaik von innen.

So hält man es morgens aus, mit einem Kaffee oder Tee in der Hand. ♥

Internetseite "Schmucke Steed"

Schmucke Steed
Die kleine feine Pension
Paulinenallee 5
24960 Glücksburg
Tel. 04631/4445161


 Das ist keine Werbung! Jedenfalls keine Bezahlte. Das ist eine Empfehlung aus vollem Herzen.

Auf www.europa.eu findet man eine gute Zusammenstellung.

=> PARKKARTE

=> ITALIEN

 

Die Bodys von Jako-O sind qualitativ gut und vor allem gibt es sie in "großen Größen". Bei diesem ist jetzt ein Druckknopf abgefallen.

Und in der nächsten Druckknopfleiste schließt der Knopf nicht.

Jako-O hat aufgrund der Bilder problemlos das Geld erstattet, weil es die Farbkombi leider nicht mehr gibt.

Das „Ferientagebuch” wurde von Annette Kitzinger überarbeitet und kann zur privaten Nutzung runtergeladen werden.  Es ermöglicht, nach den Ferien von den Erlebnissen zu erzählen.

HIER

 

Und dann war da diese Fehlzündung bei einem alten Auto... Kreissägenähnlich...

Danke, Beate, für dieses Fundstück. Endlich ist das geklärt...

Auf nach Brescia - der Mille Miglia-Stadt.

Und los gehts!

Zu neu!

Los gehts...

Alter Bekannter.

Prima, im Café sind noch Plätze frei. Wir müssen erstmal frühstücken.

Ein Stand der italienischen Post?

Mit Mille-Miglia-Briefmarken und einem Sonderstempel! ♥

Papa fragte, ob Mutti sich auch eine Karte gekauft hätte? Wieso gekauft. Sie schreibt sich eine! :-)

Wenn man die Karten in den Briefkasten am Stand einwirft, dann laufen sie nicht durch die normale Post und der Stempel wird nicht übergestempelt.

Guter Platz.

Ich fordere ein zweites Frühstück ein und bekomme Tiramisu. Das ist ja super.

Wieder eine Bildungslücke. Den bärtigen Mann kennen wir nicht. Es ist MAGNUS WALKER.

Die kennen wir auch nicht.

Aber die Namen klingen großartig und sie hat die Haare wirklich schön!

Eigentlich zu neu...

...aber irgendwie schon ganz geil.

Mutti wird ganz verrückt.

Die Frecce Tricolori sind auch wieder am Start und fliegen schon mal über die Stadt.

Ein ohrenbetäubender Krach.

Einsprühen zum Üben?

Wir haben dann noch kurz bei Alfa Romeo vorbeigeschaut. Ein Freund von Mutti fährt nämlich die Mille mit und da haben wir mal Hallo gesagt, bevor es zurück zum Auto ging.

Wir schauen dieses Jahr nicht den Start in Brescia an, sondern treffen uns mit den Dinkelstangen am Gardasee und bewundern die Autos auf der Durchfahrt durch Colombare di Sirmione.

Da sind sie schon! Erstmal gibts einen Aperol und Nudeln für mich.

Mutti freut sich.... wrooom!

Nach einem Mittagsimbiß ging es in das Café nebenan.

Die haben leckere Schweinereien! ♥

Perfekter Platz!

v

Irgendwann reichte es dann auch und wir sind alle wieder nach Hause gefahren.

Langsam wird das Wetter besser - und wir reisen morgen ab.

Muttertag!

Frühes Aufstehen war angesagt: Duschen, Haare waschen, restliche Sachen in den Rucksack werfen und mit dem ersten Bus um 5.40 Uhr ging es zum Bahnhof.

Beim Einstieg in die Regionalbahn nach Hamburg wurden wir freudig begrüßt! Die Mutter vom großen Ole aus dem Kindergarten hatte Dienst und ich habe erstmal eine Kinderfahrkarte bekommen!

Die Verbindung Lübeck - Flughafen Hamburg ist eigentlich perfekt. Nervig ist das Kofferschleppen und das Umsteigen mit dem Rolli. Das kostet insbesondere auf dem Hauptbahnhof in Hamburg viel Zeit.

Mit der S1 ging es problemlos weiter zum Hauptbahnhof. Die Bahn fährt gerade mal 25 Minuten. Man muß nur aufpassen, daß man im richtigen Zugteil sitzt, da der Zug in Ohlsdorf geteilt wird. Wir waren sehr früh da, aber sicher ist sicher. Papa holte unsere Reisetaschen ab. Am Ryanairschalter war es total voll, die Leute standen voll teilweise locker eine Stunde an. Am Prority-Plus-Dingsbums-Schalter hingegen war gähnende Leere und aufgrund meines Rollis wurden wir rangewunken und durften dort unsere Gepäck aufgeben und den Rollstuhl labeln. Außerdem sagte die freundliche Dame Bescheid, daß wir keine Hilfe beim Boarding benötigen, sofern wir am Gate als Erste ins Treppenhaus dürfen, damit die Masse uns nicht von hinten überrollt.

Papa ging nochmal raus zum Rauchen und Mutti und ich bewunderten das Reisegepäck vor uns. Da war MEIN Hase noch da. 20 Meter weiter war er weg. Mutti bekam einen Herzinfarkt. Wir sind die Strecke nochmal zurückgegangen, aber nirgends war ein Hase. Papa ist auch nochmal los gegangen und wurde fündig. Ein freundlicher Mensch hatte den Hasen auf eine Absperrung gelegt. Uff.

Die Personenkontrolle klappte gut. Ich durfte sogar meinen Biosprengstoff (meine Joghurts) mitnehmen und meine Trinkflasche.

Auch die Treppenhausgeschichte klappte wieder gut. Papa hat mich runtergetragen und dann den Rolli nachgeholt. Und als wir alle im Erdgeschoß waren, durften die anderen Passagiere ins Treppenhaus.

Wir sitzen! Plätze 19A-C.

Urlaub! ♥

Vor uns saß ein kleiner Junge der fragte: "Papa, fliegen die alle mit nach Italien?"

In Bergamo war alles perfekt organisiert. Mutti war schon ausgestiegen, während Papa und ich abgefangen wurden und gleich auf der anderen Seite in den Mobilitätswagen verfrachtet wurden. Als Mutti uns vermisste, mußte sie wieder ins Flugzeug einsteigen und auf der anderen Seite wieder raus...

Der Mobilitätsservice hat uns direkt am Baggage-Claim abgeliefert, wo unsere Taschen gleich ankamen.

Bei Europcar wurde uns ganz stolz mitgeteilt: Ich gebe Ihnen einen Audi Q2 mit 9136 km. Papa war ganz begeistert, Mutti hatte Bedenken. Und richtig! Schickes Auto - aber der Rolli paßt nicht rein.

Mutti hatte extra einen Citroen C4 Picasso gebucht, weil sie sicher war, der Wagen paßt. Nun ist es schon klar, daß man meistens "was Vergleichbares" bekommt.  Die blöden neuen Autos, die sich nach oben so verjüngen und schräg sind, taugen einfach nichts. Ätzend.

Gott sei Dank war die Autovermietung so kulant und hat den Wagen getauscht. Mit Händen und Füßen machte Mutti klar, es wäre toll, wenn sie einen Fiat Tipo bekommen könnte und der war Gott sei Dank auch noch verfügbar!

Ein Fiat Tipo mit 6484 km, auch Automatik und Diesel. ♥

Rauf auf die Autobahn und ab Richtung Gardasee. Da isser!

Unsere Ferienwohnung haben wir problemlos gefunden und wurden von einer sehr netten jungen Frau, die perfekt Deutsch sprach, empfangen:

Agriturismo La Filanda

Via del Melograno 35, 25080 Manerba del Garda

https://www.agriturismolafilanda.com/gardasee/agriturismo-la-filanda.html

Unsere Wohnung im Erdgeschoß!

Mit Sitzecke vor der Tür und Rasenfläche davor.

Ein großer Raum!

Und das Badezimmer natürlich seperat.

 

Es war einmal.... der Herzog Gaetano de Ferrari, der Ende des 19. Jahrhunderts die Isola del Garda (von der Familie des Barons Lecci, einem General Napoleons) sowie Ländereien in Portese, Manerba, Moniga und San Felice verwarb. Es entstand ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Weinbergen, Olivenhainen, Wäldern und Wiesen mit einer Fläche von über 300 Hektar. Innerhalb des ursprünglichen Agrarbetriebes gab es eine Spinnerei (= La Filanda). Der Gebäudekomplex mit zahlreichen Wohnungen, dem Innenhof und dem Hauptgebäude mit dem Säulengang stellt den heutigen Agriturismo La Filanda dar.

Im Jahr 1924 ging der Besitz an die Tochter Livia Borghese über. Livia, die Ehefrau des Grafen Alessandro Cavazza und Mutter dreier Kinder vererbte die Filanda und Teile des Naturparks Rocca an ihren Sohn, den Ingenieuer Novello Cavazza. Dessen Tochter, die Kinderärztin Dr. Alessandra Cavazza führt heute die Filanda.

Gegenüber der Gebäude befindet sich ein Sportbereich mit einem Freibad, Tennisplätzen, einem Fuballplatz und einem Basketball- und Beachvolleyballfeld.

Wir haben ausgepackt und dann kamen sie auch schon. Durch diese hohle Gasse...

Die Dinkelstangen!

Tante Annette und Onkel Micha sind seit gestern auf der anderen Seite des Gardasees in Lazise.

Und wir sind zusammen essen gegangen im "La Quite".

Mutti und Tante Dinkelstange haben sich Basilikum-Risotto geteilt (das gab es nur für zwei Personen).

Papa und Onkel Micha haben sich diese Fleischplatte geteilt.

Die Zwei sind hochzufrieden!

Die geteilte Pizza von den Mädels war auch lecker.

Papa hat mir zum Nachtisch Tiramisu bestellt.

Wer ahnt schon, daß es das im Bausatz gibt?

Papa, nun mach hinne.

Lecker!

Wieder zuhause.

Buona notte!

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

Es wird Beiträge geben, die ohne Registrierung der Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn es z.B. um Therapien, (meine) Behinderung, Hinweise auf andere Webseiten usw. geht. Und es wird Beiträge geben, die nur registrierten Nutzern zur Verfüng stehen. Die Registrierung muß von mir bzw. Mutti freigegeben werden. Wer nicht persönlich bekannt ist oder schon lange in virtuellem Kontakt mit mir/uns steht, möge sich bitte per E-Mail kurz outen, wer er/sie ist und warum ein Interesse besteht.

Vielen Dank dafür!