Wir haben nach dem Morgenkreis gebacken. Es gab leckere türkische Kekse. Es waren Grießkekse, die in Zuckersirup eingelegt sind. Die haben mir gar nicht so gut geschmeckt. Nach der Pause waren wir zum Reiten. Zuerst hab ich ganz toll auf dem Pferd gesessen und hab mich dann trotzdem wieder hingelegt.

Nachmittags war Krankengymnastik.

Ich habe das Rezept für Chakalaka mit Pap mitgebracht. Das Chakalaka klingt ja ganz normal. Das Pap etwas gewöhnungsbedürftig.

In Afrika scheint das aber ein sehr geschätzes Essen zu sein. Andere Länder, andere Sitten. Jedenfalls lerne ich Sachen in der Schule, die meine Eltern nicht kennen. Das ist doch klasse!

Pap bei Elefant-Tours.de

Pap bei Mirjams Zeit in Südafrika


Chakalaka mit Pap

Chakalaka (4 Portionen)

Zutaten:

Öl, Zwiebeln, Karotten, Paprika, weiße Bohnen, Salz, Pfeffer, Curry

Zubereitung:

1-2 Zwiebeln in kleine Stücke schneiden und in Öl anbraten.

Karotten schälen und mit der Reibe in kleine Stücke raspeln.

Paprika in kleine Stücke schneiden.

Karotten zu den Zwiebeln geben und rühren, bis auch die Karottenraspeln glasig werden (ggf. mehr Öl hinzugeben).

Paprikastückchen dazugeben und gut umrühren.

Flüßigkeit aus der Dose der Bohnen abgießen und Bohnen in den Topf geben. Nach Belieben würzen und ca. 5 Minuten weich werden lassen.

Pap

Zutaten:

Maismehl, Wasser

Zubereitung:

Wasser im Topf zum Kochen bringen. Maismehl in das kochende Wasser geben und mit dem Kochlöffel solange umrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht.

Mein Schultag:

Nach dem Morgenkreis haben wir mit unserer Projektwoche weitergemacht und haben verschiedene Tiere mit Fingermalfarbe gemalt. Da hab ich sogar toll mitgearbeitet und hab mich nicht verweigert. Das war richtig toll! Nach dem Frühstück und der Pause sind wir zum Reiten gegangen und ich lag ganz entpannt auf dem Pferd gelegen. Im Klassenraum hab ich noch mit meinem Rasselball gerasselt.

Nachmittags war Papa mit mir zur KG, weil Mutti gerne zum Arbeitskreis UK wollte. Der findet regelmäßig an meiner Schule statt und es gab heute ein tolles Programm. Angela Hallbauer hat zum Thema Book Creator referiert und die Teilnehmerinnen haben auf ihren iPads praktische Übungen gemacht und konnten ihr Löcher in den Bauch fragen. Als Angela Hallbauer beim letzten Mal da war, war das auch hochinteressant und lehrreich.

Die Zeit verging wie im Flug! Danke für den kompetenten Input.

Das ist übrigens unser neues Bodentrampolin. Direkt vor meinem Klassenzimmer!

Tanzt schön in den Mai und eine angenehme Walpurgisnacht!

Vorm Reiten mußten wir noch viele Kleinigkeiten erledigen. Wahnsinn, was da immer alles anfällt: Altpapier, Bank (Bargeld holen), Tanken, Brot und Schinken kaufen.

Die Eisheiligen waren eine Woche zu früh da, in der Sonne konnte man es aber gut aushalten. Chika hat gleich ganz neugierig meine Winterjacke inspiziert. Und an mir war sie auch sehr interessiert.

Nach der halben Stunde war sie wieder da. Und Luna wollte auch schnuppern.

Mein Gesicht spricht Bände. Reiten ist echt toll, Pferdeköpfe so dicht dran sind nicht so meine Sache.

Auf der Rückfahrt haben wir den Raps genossen. Er steht in voller Blüte! Jedes Jahr wieder eine Augenweide.

Wir haben in der Schule Schakalaka mit Papp? Pack? gekocht. Das hat mir total lecker geschmeckt. Ich habe 3 Portionen gegessen und konnte gar nicht genug davon kriegen.

Was das auch immer war ???

Nachmittags waren wir einkaufen, u.a. schnell im Cittipark. Papa ist schnell reingesprungen und hat Wels für uns beide gekauft. Mutti und ich haben solange im Auto gewartet auf einem der Behindertenparkplätze.

Auf einmal hielt ein großes SUV, eine kleine, sportliche, sehr hübsch angezogene Frau in Gr. 36 sprang sportlich, dynamisch aus dem Auto auf den Boden und es gab folgenden Dialog:

"Entschuldigen Sie, fahren Sie gleich weg?"
Mutti antwortete inkl Blickkontakt: Demnächst.
"Entschuldigen Sie, fahren Sie gleich weg?"
Mutti antwortete inkl Blickkontakt: Demnächst.
"Entschuldigen Sie, fahren Sie gleich weg?"
Mutti schreit: DEMNÄCHST!

Sie völlig pikiert und pissig: "Man wird ja wohl mal fragen dürfen."

 

Weißte Bescheid, neeij!?


Rotbarschfilet mit Tomate und Mozzarella

Zutaten:

2 Rotbarschfilet

Pesto selbstgemacht z.B. SO oder fertig aus dem Glas

mindestens 4 Tomaten (eher 8)

1 Kugel Mozzarella

Zubereitung:

Den Rotbarsch unter kalten Wasser abspülen, trocken tupfen, mit Zitronensaft beträufeln und dann salzen und pfeffern.

Die Fischfilets in eine Auflaufform legen, mit Pesto bestreichen und dann die Tomaten darüber verteilen. Hübsch sieht es aus, wenn man die Tomaten und den Mozzarella in Scheiben schneidet und abwechselnd (dachziegelartig) auf den Fisch legt. Alternativ schneider man die Tomate in Stücke, gibt sie über den Fisch und legt die Mozzarellascheiben darüber.

Ca. 20-30 Minuten bei 170 Grad in den Backofen (Umluft).

Es bildet sich relativ viel flüssig, die sehr lecker ist. Dazu passen z.B. Kartoffeln, Reis oder Brot.

 

 

 

Ist das ein hübsches Huhn! Die Zeichnung ist so filigran. Einfach genial, was die Natur sich einfallen läßt. Es ist eine Sussex-Henne, Farbschlag bunt-Porzellan.

Sie und ihre Freundinnen sind nicht nur hübsch, sie legen auch wunderschöne Eier!

Färben oder anmalen zu Ostern sind überflüssig.

Heute haben wir noch Popowarme Eier geschenkt bekommen! ♥

Allerfeinstes Eigelb.

So gelb war die Carbonara noch nie!

Vielen vielen Dank, Yvonne! :-* (Und Marion - ihr gehört das Grünleger-Huhn.)

Die Trendelenburgstraße in Lübeck schaut unglaublich aus! Leider ist die Zeit immer viel zu schnell vorbei.

Mein Rolli ist wieder da. Mutti hat etwas früher Feierabend gemacht und ihn abgeholt. Er wurde versuchsweise geklebt. Die Halterungen sind beim Hersteller vorrätig und bestellt. Mal sehen, wie lange das Provisorium hält.


Ich hatte einen schönen Donnerstag in der Schule.Nach dem Morgenkreis war ja wieder Andacht. Das fand ich richtig schön und hab viel lautiert und das man hat mich in der ganzen Kirche gehört. Dann war Pause und nach der Pause haben wir gefrühstückt. Nach dem Frühstück sind wir in den Bürgerpark gegangen und haben den anderen beim Staffellauf zugeguckt. Das war richtig schön in der Sonne. Danach sind wir nochmal in den Klassenraum gegangen und haben gebastelt, mit Fingermalfarben. Da hab ich toll mitgemacht.

Nachmittags war Krankengymnastik.

Mein Schultag:

Nach dem Morgenkreis hab ich ein bißchen mit den Fühlbrettern gearbeitet und hab da richtig toll mitgemacht. Ich hab jedes Brett einmal angefaßt und meine Hand massieren lassen. Dann war Pause und danach haben wir gefrühstückt und einen richtig schönen Frühlingsspaziergang gemacht.

Um 12.40 Uhr war Schulschluß, weil die Lehrer nachmittags eine Fortbildung hatten.

Mutti hat deshalb um 12 Uhr Feierabend gemacht und auf dem Weg nach Hause schnell meinen Rolli zum Sanitätshaus gebracht. Sie hat ihn nämlich gestern abend kaputt gemacht, als sie ihn ins Auto gehoben hat. Die Stange, die die Haltegriffe stabilisiert ist an einer Seite abgebrochen. Schweißen kann man das nicht (Alu). Mal gucken, wie man das reparieren kann und ob der Techniker noch eine Idee hat, um die Zeit zu überbrücken, bis Ersatzteile bestellt und geliefert sind. (Solange muß ich mit meinem Urlaubsrolli los...)

Um 13 Uhr war ich zuhause und Mutti hat mich in Empfang genommen.

Und weil Papa länger gearbeitet hat, war Mutti mit Kochen dran und hat ein neues Rezept ausprobiert. Sehr lecker, wobei das Hack zerbröseln ziemlich lange dauert und eine Strafarbeit ist. Vielleicht war Mutti aber auch zu sorgfältig, weil Papa vorab verkündete, er habe keine Lust, Spaghetti mit Frikadellen zu essen. :-p


Bolognese aus dem Backofen

Zutaten:

1 Packung passierte Tomaten

1 kleine Dose stückige Tomaten

500g Hack

2 Möhren

1 Zwiebel

Knoblauchzehen (mindestens eine)

Salz, Pfeffer

Oregano

Zubereitung:

Einen backofengeeigneten Behälter mit Deckel nehmen (Pfanne, Topf, Bräter).

Passierte Tomaten und Tomatenstücke aus der Dose in den Behälter geben.Hackfleisch in kleinen Stücken darüber verteilen. Das Hack muß wirklich in kleinen Stücken "gebröselt" sein.

Das Hack vorsichtig unterheben.

Die Möhren fein reiben und auf die Tomaten-Hack-Masse geben.

Die Zwiebel fein würfeln, den Knoblauch zerdrücken und beides über die Masse verteilen und vorsichtig unterheben.

Salzen, pfeffern und mit Oregano bestreuen. Den Behälter gut mit Alufolie abdecken und den Deckel zusätzlich daraufgeben.

Bei 200 Grad Ober-/Unterhitze mindestens 1 1/2 Stunden in den Ofen geben.

Das Wetter ist ein Traum und soll über Ostern so bleiben. Das Blütenbarometer sagt: die Kirsche ist in der Vollblüte, der Apfel ist "Mausohr". Mutti hat einen Ausflug ins Alte Land angeordnet. Immerhin läuft für dieses größte geschlossene Obstanbaugebiet Europas ein Antrag auf Anerkennung als Weltkulturerbe. Papa war schwer begeistert. Oma Neustadt durfte mit.

Aus Hamburg über die Köhlbrandbrücke kommend, fährt man erst durch die dritte Meile, dann die zweite Meile und zum Schluß durch die erste Meile.

Erster Halt war in Borstel an der Mühle Jork. Papa studierte die Speisekarte.

Oma hat sich am Fotografieren versucht.

Eigentlich sollte die Mühle ganz drauf sein und meine Eltern rechts vorne davor stehen... ;-) (Mutti hat den Asphalt, der jeweils die Hälfte des Bildes einnahm, abgeschnitten.)

Bauernhäuser am Elbdeich.

An der Lühe-Schulau-Fähre. Der Parkplatz war gerammelt voll. 2013 war es kalt und die Alten Karren waren fast alleine.

Klitzekleiner Spaziergang zu einem Bauernhaus mit Prunkpforte.

Es gibt noch ein gutes Dutzend Prunkpforten im Alten Land und sie stehen unter Denkmalschutz.

Prunkpforten im Alten Land

Pforten-Prunk im Alten Land

Papa hat sich auf dem Parkplatz eine Bratwurst geholt. Blick auf die Elbe.

Kirche in Hollern-Twielenfleth.

Hübsches Haus hinterm Deich.

Das zylindrische Leuchtfeuer mit weißer Laterne, schwarzer Galerie und schwarzem Kegeldach steht auf einem schwarzen quadratischen Skelettgestell. Es wurde 1984 wegen Fahrwasserveränderunge gelöscht und hinter den Deich versetzt, nachdem es zuvor 91 Jahre lang den Schiffen auf der Niederelbe den Weg wies. Das Leuchtfeuer ist ein technisches Industriedenkmal, seine Umrisse sind Bestandteil des Hollern-Twielenflether-Wappens.

Blick übern Deich auf die Kirche von Steinkirchen.

Das Hofcafé Ottilie.

Ich hab erstmal einen Joghurt bekommen. Buchweizen-Apfelstreusel-Kuchen (hat Oma sich ausgesucht) ist mir zu trocken. Papa auch.

Nach dem Joghurt hab ich noch von Muttis Apfel-Schmand-Kuchen gefuttert.

Die ganze Zeit im Auto ist auch doof. Ich hab mich im Gras lang gemacht.

Alles Bio!

Alle nochmal Pipi machen.

Den Hof angucken.

Und während Papa mich hinten im Dacia mit einer neuen Windel versorgt hat, ist Mutti nochmal ein  paar Häuser weiter gegangen.

Letzter Halt in Jork.

Papa fand das Schild lustig.

Blick auf den Süllberg/Blankenese vom Sperrwerk Neuenfelde aus.

Und ab nach Hause!


Bildergalerie auf "Fotografie und Architektur"

Die Hoffnung auf Anfallsfreiheit haben schon alle lange aufgegeben. In letzter Zeit werden meine Anfälle ätzender. Es gibt einmal die kurze Variante. Ich zucke kurz und bin sofort wieder da. Dabei fliegt auch gerne mal irgendwas, was ich in der Hand halte durch die Gegend. Und dann gibt es die lange Variante und bei der nimmt die Intensität zu. Ich zucke, fange an zu schnaufen, werde weiß im Gesicht (nicht blau) und bin total steif. Das Ganze dauert mittlerweile eher zwei Minuten als eine Minute. Zeit also, bei der Neuropädiaterin vorstellig zu werden, ein aktuelles EEG zu schreiben und über die Medikation zu sprechen.

Papa hat extra auch frei genommen. Die Gründonnerstagsfälle müssen dieses Jahr liegen bleiben.

Wir hatten um 11.30 Uhr den Termin bei meiner Ärztin und um 13 Uhr zum EEG. Und weil wir solange nicht im SPZ waren, wurde gleich eine Bestandsaufnahme gemacht.
(Zitat der Ärztin: Sie haben gar nicht gemerkt, daß ich ein Jahr nicht da war, oder? ;-) (Sie war nämlich im Ausland und hat zu Frühchen geforscht.))

Blutdruck 115/63, Puls 97

Kopfumfang 46,2 cm

Gewicht 22,9 Kilo

Auflistung aller Hilfsmittel und Therapien sowie Klärung des Pflegegrades und Vorliegen eines Schwerbehindertenausweises.
Lustig war die Frage, ob meine Eltern mit mir was "machen"/"unternehmen"? Ja sicher. Alles, was man so macht. Ausflüge, Urlaub in Italien - warum auch nicht?

Fazit (sinngemäß):

Obwohl die Situation besser sein könnte, geht es von der Lebensqualität und meine Eltern sind gut aufgestellt und kommen klar.


Über eine Erhöhung der Epilepsiemedikamente oder eine Medikamentenumstellung entscheidet die Ärztin nach dem EEG.

Kaffeepause - ich stärke mich bei Bäcker Junge mit zwei Kugeln Eis. 1,30 EUR für Erdbeer und 1,60 EUR für Mozart (irgendwas mit Nougat) ist auch nicht ohne...

Punkt 13 Uhr waren wir zum EEG da, los ging es mit etwas Verspätung.

Mütze auf. Gel rein. Iiii - kalt. Ausnahmsweise darf ich sogar meinen Schnuller behalten.

Die Gute hat es tatsächlich wieder hinbekommen. Ich schlafe!

Ich muß mich mal anders hinlegen.

Weiter gehts.

Wow! 20 Minuten geschafft.

Mutti sagt: Das ist kein schönes EEG.

Die Ärztin hat abends noch gefaxt:

Es findet sich durchgängig ein spike-wave-Variant-Muster mit höheren Amplituden im Schlaf und niederen nach Erwachen. Keine wesentliche qualitative oder quantitative Veränderung in den letzten Jahren.

Es wird eine Anpassung der antikonvulsiven Medikation empfohlen und eine EEG-Kontrolle in 2-3 Monaten.

Inovelon    400 - 0 - 400mg
Topiramat 62,5 - 0 - 75 mg


Danach haben wir noch eingekauft und waren zur Krankengymnastik.

Anprobe der Orthesen für die letzte Woche der Gipsabdruck erstellt wurde.

Der rechte Fuß ist unproblematisch.

Links ist das Problem. Da war der Gipsabdruck auch kaum verwertbar.

Unser Orthesengott hat einen Kollegen dazugerufen und ihm eine kleine Lehrstunde zum Thema Druck bei Dafoss erteilt.

Bei dem durchsichtigen Material sieht man einige Stellen hell durchschimmern. Grundsätzlich sind das Druckstellen und die dürfen beim Tragen natürlich nicht sein.

Aber! Der Anschein trügt. Das eine ist eine Druckstelle, nämlich an der Seite beim kleinen Zeh. Da ist die Orthese zu eng.

Das Zweite ist keine Druckstelle.

Wenn man mehr Druck auf die Stelle gibt, wird die Fußstellung korrigiert und die Ferse stellt sich senkrechter. Die Druckstelle, die eben keine ist, verschwindet.

Merke: Gleiches Bild - unterschiedliche Bedeutung!

Der Leitartikel im aktuellen Spiegel Nr. 16 vom 13.4.2019 auf der Seite 8 "Die Illusion der Inklusion" zum Thema Bluttest ist lesenswert.

Letzter Tag der Ferienbetreuung. Das war wieder alles super!

Um 15.30 Uhr hatten wir einen Termin bei meinem Orthesengott. Meine Orthesen sind vom 13. Oktober 2017 und ich bin gewachsen. (Freitag der 13. - Mutti hatte ihre Thrombose und mußte ins Krankenhaus und Papa und ich fuhren am darauffolgenden Tag nach Dänemark).

Oh! Der Rolli, der die Idee für meinen gab. Nur, das dieser orangefarben statt weiß ist.

Die linke Orthese hätte Sven notfalls noch verlängern können. Die Rechte war aber insgesamt zu klein, also auch zu eng. Außerdem ist das Material ziemlich ausgehärtet. Und nach 1 1/2 Jahren dürfen es rruhig wachstumsbedingt Neue sein. Die davor waren vom Juli 2016.

Gipsabdruck.

Wenn die Schere kommt, dann ist das der Moment zum Stillsitzen!

Nächsten Mittwoch ist schon erste kurze Anprobe. Dann wird auch die Farbe entschieden.

Bericht über ein Lübecker Kind mit Down-Syndrom.

Fast auf den Tag genau vor 2 Jahren hat Mutti auch die (halbe) Terrasse geölt: Beweis

Und im April 2010 war sie auch fleißig! So sieht es dieses Jahr aus:

Ich hab geturnt.

Mindestens zwei Katastrophen ereigneten sich dieses Wochenende in der Facebook-Down-Syndrom-Szene!

Es gibt einen Lübecker Blog, in dem eine Mutter von ihrer heilen Familienwelt mit ihrem Ehemann, ihrer Sandkastenliebe, ihren drei Herzenskindernund allem, was sie selber kocht, backt, bastelt usw. berichtet. Also ganz viel Glitzer, Puderzucker und Harmonie - alles zuckersüß, deshalb heißt der Blog wohl auch so: https://www.zuckersuesseaepfel.de/

Dank diverser Auszeichnungen dürfte das Ganze vermutlich auch gutes Geld abwerfen. Influencer nennt man neudeutsch, Meinungsführer in der digitalen Welt, die deshalb als Träger für Werbung in Frage kommen.

Da wird nun ein Erziehungsratgeber vorgestellt - guckst Du HIER!  Warum dänische Kinder glücklicher und ausgeglichener sind. Und was passiert? Bei Instagram wurden die Themen "hyggelig" und "glückliche dänische Kinder" aufgegriffen, um darauf hinzuweisen, daß aufgrund des in  Dänemark bezahlten Pränataltests Kinder mit Down Syndrom gar nicht erst zur Welt kommen und deshalb gar nicht erst die Chance haben, glücklich zu werden. Die Bloggerin hat diese Kommentare gelöscht, was nun zur Aufregung führte.

Ich hätte diese Kommentare auch gelöscht. Wenn ich von einem Erziehungsratgeber berichte, hab ich keinen Bock auf eine Abtreibungsdiskussion. Und ich verstehe auch nicht, warum man überhaupt in dieser Form kommentiert. Soll ich jetzt unter jedem Hotdog darauf hinweisen, daß in Dänemark der Pränataltest bezahlt wird?

Parallel sollten wir zukünftig auch bei jedem deutschen Erziehungsbuch darauf hinweisen, daß der PraenaTest® in Deutschland Kassenleistung ist. Spätestens im Sommer wird es so weit sein. Ich empfinde diese Form des übereifrigen Missionierens als abstoßend und der Sache nicht dienlich.

 

Katastrophe II:

Die bekannte Zeitschrift "Eltern" erdreistet sich doch tatsächlich, einen Erfahrungsbericht einer Frau zu veröffentlichen, die sich aufgrund der "Diagnose Down-Kind" für einen Schwangerschaftsabbruch entscheidet. Die Geschichte ist eine der Titel-Stories der aktuellen Ausgabe. Ich lese die Zeitung nicht und werde sie auch nicht deswegen kaufen. Der Inhalt stößt natürlich nicht auf Begeisterung. Die Wogen schlagen jedoch doppelt hoch, weil dieses im heiligen Monat März geschieht! Im Monat des Welt-Down-Syndrom-Tages. Dieses wird als total geschmacklos empfunden, als Schlag ins Gesicht aller, die sich beim Welt-Down-Syndrom-Tag engagieren und Öffentlichkeitsarbeit machen.

Ob es Unkenntnis des Redakteurs war oder ganz bewußt initiiert (wovon ich eher nicht ausgehen würde), weiß man natürlich nicht. Auf alle Fälle kann man das so nicht akzeptieren und alle bewerten das Magazin nun negativ (keine Kaufempfehlung).

Mir fehlt irgendwie das Aufreg-Gen. Ich kann nicht verstehen, warum alle unter der Decke kleben. Das ist wie Weltfischbrötchentag und bei Chefkoch wird ein Rinderbratenrezept gepostet. Ich kann mir als Fischbrötchenfan sicherlich was anderes wünschen, aber ist das der Weltuntergang?

 


 Ergänzung um das Statement der Bloggerin aus einer öffentlichen Facebookgruppe:

"Hallo alle zusammen, ich bin Tanja von "Zuckersüße Äpfel", die den Kommentar unter dem Instagram Bild mit dem dänischen Buch gelöscht hat. Das habe ich getan, weil es ein sehr provozierender Beitrag über das Abtreibungsgesetz in Dänemark war und ich habe es ehrlich gesagt nicht verstanden, was so ein Beitrag unter einem dänischen Erziehungsratgeber zu suchen hat? Es blieb ja leider nicht dabei, sondern es folgten weitere provokante Kommentare, die rein gar nichts mehr mit dem Thema zu tun hatten. Was soll das bringen?
Nun kam der Unmut auf, ich hätte diese gelöscht, weil ich Pro-Abreibung sei. Oder halt eine Bloggerin sei, die keine negativen Diskussionen zulässt, weil es eine bezahlte Kooperation war.
Buchrezensionen von kleinen Verlagen werden grundsätzlich nicht bezahlt, genauso wenig wie Werbung für Behindertenwerkstätten, wie die Troxler Werkstätten oder die Lübecker Marli Werkstätten, für die ich seit Jahren regelmäßig kostenlos Werbung mache. Ich habe Sozialpädagogik und Heilpädagogik studiert und viele Jahre nach meinem Studium in der Frühförderung gearbeitet. Dort habe ich über 15 Kinder mit Down Syndrom betreut, deren einige Eltern Teil dieser Gruppe sind. Auch zwei meiner engsten Freundinnen haben Kinder mit Down Syndrom.
Ich habe viele Jahre ehrenamtlich Eltern von Kindern mit Down Syndrom die Gebärdensprachunterstütze Kommunikation beigebracht, an meinen freien Abenden und Wochenenden. Und wer etwas recherchiert hätte, wüsste das ich mehrere Bücher über Hörbehinderung geschrieben habe und meine Diplomarbeit über gehörlose Kinder in Uganda. Auch eine Form von Behinderung!
Durch meine Arbeit weiß ich, dass man in Deutschland sofort einen Termin zur Abreibung bekommt, auch wenn man deutlich sagt, man möchte das Kind. Und das diese auch von den Krankenkassen übernommen wird! Daher verstehe ich nicht, warum über Dänemark hergezogen wird? Und ich verstehe nicht, warum Eltern, die sich für ihre Kinder mehr Menschlichkeit wünschen, in dieser Gruppe so über eine ihnen unbekannte Person herziehen, dass es einem fast sprachlos macht.
Ich habe übrigens dänische Verwandtschaft, meine Mutter war Dänin! Und ein Großteil meiner Onkel, Tanten und Cousinen arbeitet seit vielen Jahren in Dänemark ehrenamtlich in der Behindertenhilfe. Ich habe sie schon oft begleitet und hatte nicht einmal das Gefühl, das es den Menschen mit Behinderung dort schlechter geht, sondern das es ein großes soziale Gefüge gibt, das sich um sie kümmert. Vielleicht sollte man mal etwas mehr Werbung dafür machen, dass sich auch in Deutschland mehr Menschen ehrenamtlich engagieren. Anstatt die Menschen mit solchen provokanten Kommentaren völlig zu verschrecken.
Und zum Thema „Waldorf“, wie schade! Unsere Waldorfeinrichtungen, egal ob Kindergarten und Schule, engagieren sich sehr stark in der Behindertenhilfe und es gehen viele Kinder mit Down Syndrom glücklich in die Einrichtungen hier in Lübeck."

 

Toller Artikel =>  GEO

 

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

Es wird Beiträge geben, die ohne Registrierung der Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn es z.B. um Therapien, (meine) Behinderung, Hinweise auf andere Webseiten usw. geht. Und es wird Beiträge geben, die nur registrierten Nutzern zur Verfüng stehen. Die Registrierung muß von mir bzw. Mutti freigegeben werden. Wer nicht persönlich bekannt ist oder schon lange in virtuellem Kontakt mit mir/uns steht, möge sich bitte per E-Mail kurz outen, wer er/sie ist und warum ein Interesse besteht.

Vielen Dank dafür!

30.04.2010 - 8735g - 74cm

Um 15 Uhr hatte ich einen Kontrolltermin beim Kardiologen.
Als erstes wurde ich gemessen und gewogen. Ich bin ordentlich lang geworden und habe schön zugenommen.
EKG gut. Sättigung (ohne Sauerstoff) akzeptabel, wenn auch nicht überwältigend. Herzecho unverändert.
Meine Eltern finden, daß sich die Druckverhältnisse langsam mal dem Normalbereich annähern könnten. Tun sie aber nicht und der Doc vermutet, daß das ein sehr sehr langsamer Prozeß wird, da es ja wirklich nicht vorangeht.
Zusammengefaßt: Herztechnisch ganz okay, meine Lunge ist das Problem.

Den nächsten Untersuchungstermin habe ich - aufgrund des "Vorfalls" vor Beginn der Schlechtwetterzeit, damit vor evtl. weiteren Infekten nochmal der Ist-Zustand dokumentiert wird.

Ich habe die letzte RSV-Impfung meines Lebens bekommen. Den nächsten Winter muß ich so überstehen...

Bevor wir uns dann ins Einkaufsgetümmel gestürzt haben, um Hamsterkäufe zu tätigen; denn immerhin haben die Geschäfte aufgrund des morgigen Feiertages ja 2 Tage (!!!) geschlossen und man könnte verhungern und verdursten; waren wir noch schnell in der Apotheke.
Obwohl das ein Riesenladen ist, sind wir dort mittlerweile bekannt wie ein bunter Hund.
Die freundliche Apothekenhelferin wußte gleich Bescheid: "Die Sildenafil-Rezpetur wie immer ? Die bunten Kapseln, zum besseren Aufdrehen und weniger Füllmaterial, damit das nicht rausfällt ?" - Jo ! Genau ! Sehr aufmerksam !