Ich hatte einen schönen Tag. Erst haben wir alle viel Quatsch im Morgenkreis gemacht. Die Stimmung war ganz locker und Ich hab ganz viel gelacht. Und den Rest auf dem Button konnte man nicht verstehen, weil im Hintergrund alle laut geschrien haben.

Um 15 Uhr war ich sehr überrascht, als ich nicht ins Taxi verfrachtet wurde, sondern meine Eltern kamen und es wieder zurück in den Klassenraum ging. Es war nämlich das Fröderplangespräch angesetzt.

Ich hab in meiner Ecke im Klassenzimmer gesessen und mich totgelacht, während meine Lehrerin und meine Eltern sich unterhielten.

Das ist übrigens unsere Arbeit zum Thema "König David" im Religionsunterricht.

Nach einer Stunde waren alle glücklich, daß die Beobachtungen zuhause und in der Schule komplett identisch sind!

Eigentlich hatte ich einen EEG-Termin um 14 Uhr und ein Arztgespräch um 15 Uhr. Gestern kam ein Anruf und alles wurde eine Stunde vorverlegt. Grummel. Meine Eltern waren begeistert, mich schon um zwanzig nach zwölf aus der Schule abzuholen und dann zur Uni zu düsen. Mutti hat uns vor der Kinderklinik abgesetzt und ist dann auf die andere Seite zum Parkhaus gefahren. Das neue Klinikum ist die Pest. Riesig groß und endlose undurchsichtige Wege.

Als sie uns endlich gefunden hatte, war ich schon mitten im EEG. In voller Action.

Teilweise waren die Aufzeichnungen fast schwarz - vor lauter Bewegungen.

Zwei Minuten hab ich geschlummert.

Danach war es erst recht vorbei mit ruhig liegen und wir haben aufgehört.

Meine Neuropädiaterin war sehr zufrieden mit mir. Ich habe fast nur noch Anfälle im Schlaf, vor allem in den Einschlaf- und Aufwachphasen. Das ist natürlich nicht toll, aber ungefährlicher, als auf den Boden zu klatschen.

Wir dosieren das Lamotrigin noch etwas auf in ganz kleinen Schritten und machen in einem halben Jahr eine Kontrolle.


Im Arztbrief heißt das:

Geringe quantitative Verbesserung des EEG seit der letzten Vorstellung/Anpassung der Medikation.

Erfreulicherweise zeigte sich unter einer geringen Dosis Lamotrigin eine deutliche Stabilisierung der Anfallssituation.

Steigerung um 10 mg pro Monat auf Zieldosis 100mg morgens.

So sah es "früher" aus.

Der erste Kahlschlag ist genau zwei Jahre her. Und nun kommt der zweite Streich. Für den dritten Streich (schraffiert) zahlen andere, der läßt also nur auf sich warten. Danach können wir bis Kiel gucken.

29.01.2020 - Fast alles abgeholzt. Alles liegt meterhoch mit Tannengrün.

30.01.2020 - Reste abgeholzt. Es darf nichts überleben, auch nicht am Rand.

31.01.2020 - Aufräumarbeiten

Nächste Woche noch die Baumstümpfe schreddern und Steine abfahren, dann ist es vollbracht.

5.2.2020 - Aufgeräumt - Ansicht von "unten":

8.2.2020 - Aufgeräumt Ansicht "von oben":

Frei nach Liebermann: Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.

Ich sehe schon die Wohnblöcke vor mir mit allerfeinsten Steingärten des Grauens.

Bis zum 28.3.2020 läuft die Fotoausstellung „100 Jahre in 100 Bildern“ im Helmut-Schmidt-Forum, Kattrepel 10, Hamburg noch, bevor sie im Herbst 2020 in eine Dauerausstellung mit etwas anderem Konzept umgewandelt wird. 

Zum 100. Geburtstag wurde ein Motiv pro Lebensjahr ausgewählt. Gezeigt werden private Schnappschüsse sowie offizielle BIlder.

Ford Taunus!!! ♥ Und Holzbotten an den Füßen. ;-)

Prädikat: Sehenswert!

Die preisgekrönte App „Vergiftungsunfälle bei Kindern“ sollten alle Eltern auf ihrem Handy installiert haben.

Näheres dazu auf der Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) HIER.

Die App liefert Informationen zu Chemikalien, Medikamenten und Pflanzen, die Vergiftungsunfälle bei Kindern verursachen können - und wie sich diese vermeiden lassen und natürlich ist dort für den Fall des Falles die Telefonnumer des Giftnotrufs hinterlegt.

 

Ab sofort findet ihr den Blog nur noch hier.

Es wird Beiträge geben, die ohne Registrierung der Öffentlichkeit zugänglich sind, wenn es z.B. um Therapien, (meine) Behinderung, Hinweise auf andere Webseiten usw. geht. Und es wird Beiträge geben, die nur registrierten Nutzern zur Verfüng stehen. Die Registrierung muß von mir bzw. Mutti freigegeben werden. Wer nicht persönlich bekannt ist oder schon lange in virtuellem Kontakt mit mir/uns steht, möge sich bitte per E-Mail kurz outen, wer er/sie ist und warum ein Interesse besteht.

Vielen Dank dafür!