Für Lübecker ist der Gang nichts Besonderes. ;-) Anschauen lohnt sich trotzdem!

Im Krayenkamp 10, 20459 Hamburg, in unmittelbarer Nähe zum Michel, befindet sich die letzte erhaltene Hofbebauung Hamburgs aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist ein Überbleibsel des Hamburger Gängeviertels. Die beidseitig entlang eines schmalen Ganges errichteten Fachwerkhäuser wurden von 1620-1700 gebaut und stellen die älteste geschlossene Reihenhaussiedlung Hamburs dar; sie stehen seit 1933 unter Denkmalschutz.

Torweg:

Eine Gruppe aus Kleinhändlern/Kolonialwarenhändlern, die mit Gewürzen, Seidenstoffen und Eisenwaren handelten, das sogenannte „Krameramt“, ließ Freiwohnungen für 20 Witwen ihrer verstorbenen Amtsbrüder errichten.

Warum war das erforderlich? Nach dem Tod eines Krämers wurde sein Laden incl. der Privaträume unter dem Dach an einen neuen Krämer vermietet, so daß die Witwe dort nicht wohnen bleiben konnte. Sie zog daher in eine Witwenwohnung und erhielt Brennmaterial und eine kleine Rente. Es handelte sich damit um eine selbstorganisierte Altersversorgung für Witwen lange vor Einführung der gesetzlichen Rentenversicherung.

Blick in den Gang:

1866 übernahm die FuHH die Wohnungen, nachdem durch das hamburgische Gesetz vom 7.11.1864 über die Gewerbefreiheit (in Kraft treten am 1.2.1865), die bestehenden Ämter aufgelöst wurden.

Die Krameramtsstuben haben die Bombenangriffe des 2. Weltkrieg relativ unbeschadet überstanden. Die Wohnungen wurden bis Ende der 1960er Jahre als Altenwohnungen vermietet.

Blick aus dem Gang auf das Torhaus, das 1700 errichtet wurde und nicht zu den Kramerwitwenwohnungen gehörte:

1972 erfolgte eine komplette Sanierung der Anlage.Heute befinden sich in dem Gebäudekomplex kleine Läden und Galerien, ein Café und ein Restaurant. Außerdem kann eine ehemalige Witwenwohnung besichtigt werden.

Zunftwappen: die (Balken-)Waage, das wichtigste Meßinstrument der Kramer

Holzgestelle vor den Fenstern (Ricken), auf deren Rickenstaken (Stangen) die Wäsche getrocknet wurde.

Die Wandmalerei zeigt 800 Jahre Hamburg (1189 - 1989) incl. Hafenleben:

 Verläßt man den Gang und biegt links ab in den Krayenkamp, befindet sich der Michel "vorne rechts" ... .

http://www.hamburg.de/krameramtsstuben/

https://de.wikipedia.org/wiki/Krameramtsstuben

http://www.kramerwitwenwohnung.de/de/home

http://typisch-hamburch.de/die-alten-krameramtsstuben-am-michel/

Klasse Bäckerei in Hamburg. Brot lecker, Brötchen lecker - kleine Schweinereien unglaublich lecker!
Die Bäckerei ist an drei Standorten angesiedelt: In der Papenhuder Str. 39 (22087 HH), Beethovenstr. 20 (22083 HH) und Arndtstr. 9 (22085 HH).

Birnentartelette:

Himbeertartelette:

www.baeckerei-pritsch.de

 

Die Beihilfe hatte schon Anfang der Woche die Kostenzusage erteilt. Die Post von der Debeka ist heute gekommen.

Noch vorm Wochenende wurde der Stehständer im Sanitätshaus bestellt. Hoffentlich ist er schnell da.

Naive Malerei:

Marlies Assel ist gebürtige Hamburgerin. Ihre Werke spiegeln ihre Lebendigkeit und Freude wider.

Friday!

Ich bin heute in der Schule in meinem "Mustang" Lauftrainer gelaufen und fand es dieses Mal gar nicht mal so richtig Scheiße (Zitat!). Ich habe nicht geweint und habe mich vorwärts und rückwärts bewegt.

Mein Stehständer ist in Arbeit. Der Kostenvoranschlag ist eingereicht. Von der privaten Krankenversicherung gab es noch keine Rückmeldung. Die Beihilfe benötigt eine Bescheinigung des Arztes über die medizinische Notwendigkeit der Anschaffung und wird dann einen Gutachter bitten, die Notwendigkeit zu bestätigen. Danach muß dann noch eine Genehmigung vom Finanzministerium eingeholt werden, weil das Hilfsmittel über 600 EUR kostet und nicht im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführt ist. Sollten gegen die Anschaffung des Stehgeräts seitens des Finanzministeriums keine Bedenken bestehen, würde eine Kostenzusage erteilt werden.